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Making Landscape Dokumentation

06.07.2026

Makinglandscape Dokumentation

Monumentale Nuraghen, Meerblick und neue Forschungsperspektiven: Die Doku von Gerda Henkel zeigt, wie unser Projekt Making Landscape als bronzezeitliche Kommunikationslandschaft zwischen Land und See sichtbar macht.

Die Doku nimmt Sie mit auf die Insel Sant’Antioco und zeigt, wie unser Forschungsprojekt die rätselhaften Nuraghen neu interpretiert – nicht als isolierte Festungen, sondern als Knotenpunkte in einer lebendigen maritimen Landschaft.

Faszinierende Nuraghen über Meer und Land
Monumentale Steintürme thronen über den Hügeln Sant’Antiocos und blicken hinaus auf das Meer – Kulisse einer bronzezeitlichen Kultur, deren Geschichte bislang oft verkürzt erzählt wurde. Die Doku begleitet Prof. Dr. Constance von Rüden und ihr Team dabei, wie sie diese „steinernen Kolosse“ als Teil eines dichten Kommunikations- und Austauschnetzes im Mittelmeerraum neu denken.

Unser Projekt „Making Landscapes“
Seit 2017 untersucht das Projekt die taskscapes der Inselbewohner:innen: alltägliche Praktiken von Subsistenzwirtschaft, Austausch und Ritual, eingebettet in Land- und Seascapes. Mit Fernerkundung, geomorphologischen Analysen, Survey, Ausgrabungen und Unterwasserarchäologie rekonstruiert das Team die räumliche Aneignung der Landschaft – von der mittleren Bronzezeit bis in die römische Zeit.

Vom Klischee zur maritimen Welt
Die Doku zeigt, wie wir das stereotype Bild einer nur für Hirten typischen „Berggesellschaft“ hinterfragen, die angeblich vom Meer abgewandt lebte. Stattdessen rücken Häfen, Küstenorte und maritime Infrastrukturen auf Sant’Antioco ins Zentrum: Nuraghen mit Ausrichtung zum Meer, natürliche Buchten und dichte Fundlandschaften belegen die aktive Teilnahme Sardiniens an den bronzezeitlichen Kommunikations- und Handelsnetzen.

Archäologie zum Mitfiebern
Die Zuschauer:innen erleben Grabungskampagnen im „villaggio“ von Grutt’i Acqua, wo gut erhaltene Strukturen und reiches Fundmaterial einen seltenen Einblick in nuraghische Haushalte und ihre Umweltbeziehungen eröffnen. Zugleich macht die Doku sichtbar, wie lokale Partner:innen und internationale Kooperationen – etwa mit dem Leon Recanati Institute for Maritime Studies in Haifa – entscheidend dazu beitragen, eine bislang nie systematisch untersuchte maritime Landschaft archäologisch zu erschließen.

Hier geht es zur Doku 👉🏻

Makinglandscape Dokumentation

Monumentale Nuraghen, Meerblick und neue Forschungsperspektiven: Die Doku von Gerda Henkel zeigt, wie unser Projekt Making Landscape als bronzezeitliche Kommunikationslandschaft zwischen Land und See sichtbar macht.

Die Doku nimmt Sie mit auf die Insel Sant’Antioco und zeigt, wie unser Forschungsprojekt die rätselhaften Nuraghen neu interpretiert – nicht als isolierte Festungen, sondern als Knotenpunkte in einer lebendigen maritimen Landschaft.

Faszinierende Nuraghen über Meer und Land
Monumentale Steintürme thronen über den Hügeln Sant’Antiocos und blicken hinaus auf das Meer – Kulisse einer bronzezeitlichen Kultur, deren Geschichte bislang oft verkürzt erzählt wurde. Die Doku begleitet Prof. Dr. Constance von Rüden und ihr Team dabei, wie sie diese „steinernen Kolosse“ als Teil eines dichten Kommunikations- und Austauschnetzes im Mittelmeerraum neu denken.

Unser Projekt „Making Landscapes“
Seit 2017 untersucht das Projekt die taskscapes der Inselbewohner:innen: alltägliche Praktiken von Subsistenzwirtschaft, Austausch und Ritual, eingebettet in Land- und Seascapes. Mit Fernerkundung, geomorphologischen Analysen, Survey, Ausgrabungen und Unterwasserarchäologie rekonstruiert das Team die räumliche Aneignung der Landschaft – von der mittleren Bronzezeit bis in die römische Zeit.

Vom Klischee zur maritimen Welt
Die Doku zeigt, wie wir das stereotype Bild einer nur für Hirten typischen „Berggesellschaft“ hinterfragen, die angeblich vom Meer abgewandt lebte. Stattdessen rücken Häfen, Küstenorte und maritime Infrastrukturen auf Sant’Antioco ins Zentrum: Nuraghen mit Ausrichtung zum Meer, natürliche Buchten und dichte Fundlandschaften belegen die aktive Teilnahme Sardiniens an den bronzezeitlichen Kommunikations- und Handelsnetzen.

Archäologie zum Mitfiebern
Die Zuschauer:innen erleben Grabungskampagnen im „villaggio“ von Grutt’i Acqua, wo gut erhaltene Strukturen und reiches Fundmaterial einen seltenen Einblick in nuraghische Haushalte und ihre Umweltbeziehungen eröffnen. Zugleich macht die Doku sichtbar, wie lokale Partner:innen und internationale Kooperationen – etwa mit dem Leon Recanati Institute for Maritime Studies in Haifa – entscheidend dazu beitragen, eine bislang nie systematisch untersuchte maritime Landschaft archäologisch zu erschließen.

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