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Festvortrag von Theodore Schatzki

29.10.2026

Festvortrag Schatzki

Der bekannte Soziologe Theodore Schatzki hält den Vortrag The Spaces of Digitalizing Societies am 2. November ab 15 Uhr im Auditorium des Deutschen Bergbau-Museums Bochum. Mehr Infos hier 👉🏻

Im Rahmen des ReForm Kick-Off Events hält Theodore Schatzki den Vortag  The Spaces of Digitalizing Societies zu dem wir herzlich einladen. 

Theodore Schatzki ist ein US-amerikanischer Philosoph und Sozialtheoretiker der University of Kentucky, der insbesondere als Vertreter der Praxistheorie bekannt ist. Für ihn besteht eine Gesellschaft nicht aus einzelnen Individuen, sondern aus einem Zusammenspiel von Praktiken und Arrangements von matieriellen Dingen. Seine Ansichten werden seit langer Zeit aktiv in der Archäologie genutzt und sind für unsere Forschung von besonderer Bedeutung um Objekte und Räume im Zusammenhang mit Tätigkeiten zu betrachten. 

Wenn Sie bei diesem einmaligen Vortrag dabei sein möchten, geben sie eine kurze Rückmeldung an Frau Milena Müller-Kissing. 

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme! 

Spaces and Digitalizing Societies  – Abstract
Der Vortrag beschäftigt sich mit der These, dass zur Analyse digitalisierender Gesellschaften keine zusätzlichen Raumkonzepte – zum Beispiel digitaler Raum oder Cyberspace – erforderlich sind, die über die bisher bestehenden Konzepte zur Analyse vordigitalisierender Gesellschaften hinaus gehen. Zu Beginn widmet sich der Vortrag dem virtuellen Charakter dessen, was Menschen auf Computerbildschirmen sehen. Anschließend wird argumentiert, dass für die Analyse vordigitalisierender Gesellschaften mindestens drei Raumkonzepte erforderlich sind: Der physische Raum, lokale Regionen und Orte.

Mit Blick auf digitalisierende Gesellschaften hebt der Vortrag die Materialität der Digitalisierung hervor und diskutiert, wie Virtualität zum sozialen Wandel beiträgt. Dabei werden die Raumkonzepte Cyberspäce und topologischer Raum kritisch hinterfragt, die häufig zur Analyse digitalisierender Gesellschaften herangezogen werden. Der Vortrag schließt damit, wie die drei vorgenannten Raumkonzepte ausreichen, um die virtuellen Räume zu verstehen, die auf Computerbildschirmen dargestellt werden, beispielsweise auf Webseiten und in Spielen.

Festvortrag Schatzki

Der bekannte Soziologe Theodore Schatzki hält den Vortrag The Spaces of Digitalizing Societies am 2. November ab 15 Uhr im Auditorium des Deutschen Bergbau-Museums Bochum. Mehr Infos hier 👉🏻

Im Rahmen des ReForm Kick-Off Events hält Theodore Schatzki den Vortag  The Spaces of Digitalizing Societies zu dem wir herzlich einladen. 

Theodore Schatzki ist ein US-amerikanischer Philosoph und Sozialtheoretiker der University of Kentucky, der insbesondere als Vertreter der Praxistheorie bekannt ist. Für ihn besteht eine Gesellschaft nicht aus einzelnen Individuen, sondern aus einem Zusammenspiel von Praktiken und Arrangements von matieriellen Dingen. Seine Ansichten werden seit langer Zeit aktiv in der Archäologie genutzt und sind für unsere Forschung von besonderer Bedeutung um Objekte und Räume im Zusammenhang mit Tätigkeiten zu betrachten. 

Wenn Sie bei diesem einmaligen Vortrag dabei sein möchten, geben sie eine kurze Rückmeldung an Frau Milena Müller-Kissing. 

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme! 

Spaces and Digitalizing Societies  – Abstract
Der Vortrag beschäftigt sich mit der These, dass zur Analyse digitalisierender Gesellschaften keine zusätzlichen Raumkonzepte – zum Beispiel digitaler Raum oder Cyberspace – erforderlich sind, die über die bisher bestehenden Konzepte zur Analyse vordigitalisierender Gesellschaften hinaus gehen. Zu Beginn widmet sich der Vortrag dem virtuellen Charakter dessen, was Menschen auf Computerbildschirmen sehen. Anschließend wird argumentiert, dass für die Analyse vordigitalisierender Gesellschaften mindestens drei Raumkonzepte erforderlich sind: Der physische Raum, lokale Regionen und Orte.

Mit Blick auf digitalisierende Gesellschaften hebt der Vortrag die Materialität der Digitalisierung hervor und diskutiert, wie Virtualität zum sozialen Wandel beiträgt. Dabei werden die Raumkonzepte Cyberspäce und topologischer Raum kritisch hinterfragt, die häufig zur Analyse digitalisierender Gesellschaften herangezogen werden. Der Vortrag schließt damit, wie die drei vorgenannten Raumkonzepte ausreichen, um die virtuellen Räume zu verstehen, die auf Computerbildschirmen dargestellt werden, beispielsweise auf Webseiten und in Spielen.