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Ausstellungseröffnung

24.09.2026

Ausstellungseröffnung2026kusa

Von Zotteln und Zöpfen - Antikes Haar erzählt. Die Ausstellung ab dem 16. Oktober 2026 in den Kunstsammlungen Antike am universitären Campus.

Haare sind ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Erscheinungsbildes und zugleich ein wichtiges Mittel sozialer und kultureller Kommunikation. Auch in der griechischen Antike wurden Haare, Frisuren und Haarschmuck nicht zufällig dargestellt. Sie können Hinweise auf Alter, Geschlecht, sozialen Status und Lebenssituation geben, zur Charakterisierung von Personen beitragen oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe kennzeichnen. Bei Göttern und mythologischen Wesen können sie darüber hinaus eine wesentliche Rolle für deren visuelle Identifikation spielen.

Die Ausstellung Von Zotteln und Zöpfen – Antikes Haar erzählt widmet sich diesem oftmals nur als nebensächlich wahrgenommenen Aspekt antiker Bildprogramme. Anhand von rund 30 Objekten aus den Kunstsammlungen Antike der Ruhr-Universität Bochum eröffnet sie unterschiedliche Perspektiven auf die Darstellung von Haaren und Frisuren in der griechischen Antike.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was Haare über die dargestellten Personen und Figuren erzählen können. Unterschiedliche Frisuren, Bärte, Kopfbedeckungen und Formen von Haarschmuck verweisen auf verschiedene Lebensalter, soziale Rollen und Lebenssituationen. Zugleich wird deutlich, mit welcher Sorgfalt Haare und Haarschmuck in der antiken Bildkunst wiedergegeben werden. Selbst kleinste Details können für die Charakterisierung einer Figur von Bedeutung sein und eröffnen einen neuen Zugang zur Interpretation der Objekte.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Constanze Graml, Kustodin der Original- und Abgusssammlung der Universität Trier. Ihre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema des antiken Haares bildete einen wichtigen Ausgangspunkt für die Ausstellung. Die von ihr entwickelten Texte zum antiken Haar bilden in Form von Roll-Ups die Grundlage, um das Thema in den Kunstsammlungen Antike aufzugreifen und anhand sammlungseigener Objekte weiterzuentwickeln.

Die ausgewählten Objekte stammen aus unterschiedlichen Gattungen und eröffnen jeweils eigene Perspektiven auf das Thema. Von Darstellungen göttlicher und menschlicher Figuren über mythologische und dämonische Wesen bis hin zu verschiedenen Formen von Kopfbedeckungen und Haarschmuck entsteht so ein vielfältiges Panorama antiker Haar- und Körperdarstellungen.

Auch gestalterisch wird das Thema der Ausstellung aufgegriffen: Ein roter Zopf zieht sich als ‚roter Faden‘ durch die Ausstellungsräume und verbindet die einzelnen Stationen miteinander. Er greift das zentrale Motiv der Ausstellung auf und schafft zugleich eine visuelle Verbindung zwischen den unterschiedlichen Objekten und Themenbereichen.

Die Ausstellung lädt dazu ein, den Blick auf die vermeintlich kleinen Details antiker Darstellungen zu richten und die Bedeutung von Haar als Bestandteil visueller Kommunikation neu zu entdecken. „Von Zotteln und Zöpfen – antikes Haar erzählt“ zeigt, dass sich über Frisuren, Haarschmuck und Körperdarstellungen nicht nur ästhetische Vorstellungen, sondern auch gesellschaftliche und kulturelle Strukturen der Antike erschließen lassen.

Die Ausstellung wurde von Claire J. Dohmen und Philipp P. Wendt kuratiert und durch den Förderverein für antike Kunst der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum unterstützt.

Ort: Kunstsammlungen Antike, Ruhr-Universität Bochum

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11:00–17:00 Uhr

Weitere Informationen zu unseren Ausstellungen sowie Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen des Museums gibt es auf unserem Instagram-Kanal @kunstsammlungenantike

Ausstellungseröffnung2026kusa

Von Zotteln und Zöpfen - Antikes Haar erzählt. Die Ausstellung ab dem 16. Oktober 2026 in den Kunstsammlungen Antike am universitären Campus.

Haare sind ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Erscheinungsbildes und zugleich ein wichtiges Mittel sozialer und kultureller Kommunikation. Auch in der griechischen Antike wurden Haare, Frisuren und Haarschmuck nicht zufällig dargestellt. Sie können Hinweise auf Alter, Geschlecht, sozialen Status und Lebenssituation geben, zur Charakterisierung von Personen beitragen oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe kennzeichnen. Bei Göttern und mythologischen Wesen können sie darüber hinaus eine wesentliche Rolle für deren visuelle Identifikation spielen.

Die Ausstellung Von Zotteln und Zöpfen – Antikes Haar erzählt widmet sich diesem oftmals nur als nebensächlich wahrgenommenen Aspekt antiker Bildprogramme. Anhand von rund 30 Objekten aus den Kunstsammlungen Antike der Ruhr-Universität Bochum eröffnet sie unterschiedliche Perspektiven auf die Darstellung von Haaren und Frisuren in der griechischen Antike.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was Haare über die dargestellten Personen und Figuren erzählen können. Unterschiedliche Frisuren, Bärte, Kopfbedeckungen und Formen von Haarschmuck verweisen auf verschiedene Lebensalter, soziale Rollen und Lebenssituationen. Zugleich wird deutlich, mit welcher Sorgfalt Haare und Haarschmuck in der antiken Bildkunst wiedergegeben werden. Selbst kleinste Details können für die Charakterisierung einer Figur von Bedeutung sein und eröffnen einen neuen Zugang zur Interpretation der Objekte.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Constanze Graml, Kustodin der Original- und Abgusssammlung der Universität Trier. Ihre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema des antiken Haares bildete einen wichtigen Ausgangspunkt für die Ausstellung. Die von ihr entwickelten Texte zum antiken Haar bilden in Form von Roll-Ups die Grundlage, um das Thema in den Kunstsammlungen Antike aufzugreifen und anhand sammlungseigener Objekte weiterzuentwickeln.

Die ausgewählten Objekte stammen aus unterschiedlichen Gattungen und eröffnen jeweils eigene Perspektiven auf das Thema. Von Darstellungen göttlicher und menschlicher Figuren über mythologische und dämonische Wesen bis hin zu verschiedenen Formen von Kopfbedeckungen und Haarschmuck entsteht so ein vielfältiges Panorama antiker Haar- und Körperdarstellungen.

Auch gestalterisch wird das Thema der Ausstellung aufgegriffen: Ein roter Zopf zieht sich als ‚roter Faden‘ durch die Ausstellungsräume und verbindet die einzelnen Stationen miteinander. Er greift das zentrale Motiv der Ausstellung auf und schafft zugleich eine visuelle Verbindung zwischen den unterschiedlichen Objekten und Themenbereichen.

Die Ausstellung lädt dazu ein, den Blick auf die vermeintlich kleinen Details antiker Darstellungen zu richten und die Bedeutung von Haar als Bestandteil visueller Kommunikation neu zu entdecken. „Von Zotteln und Zöpfen – antikes Haar erzählt“ zeigt, dass sich über Frisuren, Haarschmuck und Körperdarstellungen nicht nur ästhetische Vorstellungen, sondern auch gesellschaftliche und kulturelle Strukturen der Antike erschließen lassen.

Die Ausstellung wurde von Claire J. Dohmen und Philipp P. Wendt kuratiert und durch den Förderverein für antike Kunst der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum unterstützt.

Ort: Kunstsammlungen Antike, Ruhr-Universität Bochum

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11:00–17:00 Uhr

Weitere Informationen zu unseren Ausstellungen sowie Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen des Museums gibt es auf unserem Instagram-Kanal @kunstsammlungenantike