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Nachruf für Dr.-Ing. Wolfganf Bretz, M.A.

02.06.2026

Nachruf Bretz

Mit tiefem Bedauern nehmen wir Abschied von Dr.-Ing. Wolfgang Bretz, M.A., einem engagierten und leidenschaftlichen Absolventen unseres Instituts und Forscherkollegen. Gerne hätten wir noch mehr Zeit mit ihm geteilt.

Wolfgang Bretz widmete sich nach einem erfüllten Berufsleben mit Hingabe der Archäologie und bereicherte unsere akademische Gemeinschaft durch seine Lebenserfahrung, unerschöpfliche Neugier und seinen scharfen analytischen Verstand, gepaart mit einer stets kritischen und pragmatischen Herangehensweise. Er war ein sehr geschätztes Mitglied in den Reihen seiner Mitstudierenden und Lehrenden.


Er begann sein Studium der Archäologischen Wissenschaften im Wintersemester 2014/15. Nach seinem Bachelorabschluss vertiefte er sein Wissen im Fach Klassische Archäologie und schloss im Wintersemester 2021/22 sein Masterstudium mit einer Arbeit über „Silbergehalte von Cistophoren und deren Auswirkung auf metallurgische Eigenschaften und Fertigungsverfahren“ ab. Diese Arbeit, betreut von Prof. Morstadt, zeigt seine einzigartige Fähigkeit, praktische Erfahrung aus seinem vorherigen Berufsleben mit archäologischer Forschung zu verbinden.
Diese Arbeit war Teil eines umfangreicheren Forschungsprojekts, das er gemeinsam mit Bärbel Morstadt und anderen durchführte. Eine Förderung durch die Fritz-Thyssen-Stiftung ermöglichte ihm in den Jahren 2021-23 etliche Untersuchungen und Reisen, etwa an das Münzkabinett in Berlin. Seine Forschungsergebnisse präsentierte er auf Vorträgen:
•    „Aufs Gran genau? Zur Einhaltung des Standards in der antiken Münzprägung am Beispiel der Cistophoren“ auf dem 15. Tag der antiken Numismatik in Münster am 06.11.2021.
•    „Schrötlingsfehler?“ - Zur Einhaltung des Gewichtsstandards in der antiken Münzfertigung am Beispiel der Cistophoren“ auf dem Science Day im Haus der Archäologien der Ruhr-Universität Bochum am 28.01.2022.
•    „Adhering to a weight standard in ancient coinage based on the example of cistophori“ auf dem XVI International Numismatic Congress INC 2022 in Warschau am 14.09.2022.
•    „Fit for use? Verwendung untergewichtiger Schrötlinge in der antiken Münzfertigung“ auf dem 16. Tag der Antiken Numismatik in Münster am 29.10.2022.

Die Forschungsergebnisse wurden in dem gemeinsamen Artikel mit Jan Frenzel, Gunther Eggeler, Bärbel Morstadt und Clara Pohl „Einhaltung eines Gewichtsstandards in der antiken Münzprägung am Beispiel der Cistophoren, in: Jarosław Bodzek - Aleksander Bursche - Anna Zapolska (Hrsg.), Proceedings of the XVI International Numismatic Congress, 11–16.09.2022, Warsaw, Bd. 2, Roman Numismatics, Warsaw Studies in Archaeology, 11 (Turnhout 2025) 179-186“, DOI 10.1484/M.WSA-EB.5.145097, veröffentlich. Weitere Publikationen, die nun in seinem Andenken erscheinen werden, sind in Vorbereitung.


Wolfgang Bretz war stets authentisch, leidenschaftlich und neugierig. Mit seiner charismatischen Art und seinem unerschöpflichen Enthusiasmus inspirierte und begeisterte er viele in seinem Umfeld. Wir werden ihn schmerzlich vermissen und sein Andenken in Ehren halten. Unser tiefempfundenes Beileid gilt seinen Angehörigen und Freunden. Möge er in Frieden ruhen.

Nachruf Bretz
© Ein besonderes Highlight in seiner akademischen Laufbahn war die Teilnahme an einer interdisziplinären Sizilienexkursion im Sommersemester 2019. Dort hielt er Referate über den sog. Kothon (künstliches Hafenbecken) in Mozia und die Schiffswracks von Marsala. Auch hier gelang es ihm, komplexe Themen pragmatisch anzugehen. (Foto: C. Geiger)

Mit tiefem Bedauern nehmen wir Abschied von Dr.-Ing. Wolfgang Bretz, M.A., einem engagierten und leidenschaftlichen Absolventen unseres Instituts und Forscherkollegen. Gerne hätten wir noch mehr Zeit mit ihm geteilt.

Wolfgang Bretz widmete sich nach einem erfüllten Berufsleben mit Hingabe der Archäologie und bereicherte unsere akademische Gemeinschaft durch seine Lebenserfahrung, unerschöpfliche Neugier und seinen scharfen analytischen Verstand, gepaart mit einer stets kritischen und pragmatischen Herangehensweise. Er war ein sehr geschätztes Mitglied in den Reihen seiner Mitstudierenden und Lehrenden.


Er begann sein Studium der Archäologischen Wissenschaften im Wintersemester 2014/15. Nach seinem Bachelorabschluss vertiefte er sein Wissen im Fach Klassische Archäologie und schloss im Wintersemester 2021/22 sein Masterstudium mit einer Arbeit über „Silbergehalte von Cistophoren und deren Auswirkung auf metallurgische Eigenschaften und Fertigungsverfahren“ ab. Diese Arbeit, betreut von Prof. Morstadt, zeigt seine einzigartige Fähigkeit, praktische Erfahrung aus seinem vorherigen Berufsleben mit archäologischer Forschung zu verbinden.
Diese Arbeit war Teil eines umfangreicheren Forschungsprojekts, das er gemeinsam mit Bärbel Morstadt und anderen durchführte. Eine Förderung durch die Fritz-Thyssen-Stiftung ermöglichte ihm in den Jahren 2021-23 etliche Untersuchungen und Reisen, etwa an das Münzkabinett in Berlin. Seine Forschungsergebnisse präsentierte er auf Vorträgen:
•    „Aufs Gran genau? Zur Einhaltung des Standards in der antiken Münzprägung am Beispiel der Cistophoren“ auf dem 15. Tag der antiken Numismatik in Münster am 06.11.2021.
•    „Schrötlingsfehler?“ - Zur Einhaltung des Gewichtsstandards in der antiken Münzfertigung am Beispiel der Cistophoren“ auf dem Science Day im Haus der Archäologien der Ruhr-Universität Bochum am 28.01.2022.
•    „Adhering to a weight standard in ancient coinage based on the example of cistophori“ auf dem XVI International Numismatic Congress INC 2022 in Warschau am 14.09.2022.
•    „Fit for use? Verwendung untergewichtiger Schrötlinge in der antiken Münzfertigung“ auf dem 16. Tag der Antiken Numismatik in Münster am 29.10.2022.

Die Forschungsergebnisse wurden in dem gemeinsamen Artikel mit Jan Frenzel, Gunther Eggeler, Bärbel Morstadt und Clara Pohl „Einhaltung eines Gewichtsstandards in der antiken Münzprägung am Beispiel der Cistophoren, in: Jarosław Bodzek - Aleksander Bursche - Anna Zapolska (Hrsg.), Proceedings of the XVI International Numismatic Congress, 11–16.09.2022, Warsaw, Bd. 2, Roman Numismatics, Warsaw Studies in Archaeology, 11 (Turnhout 2025) 179-186“, DOI 10.1484/M.WSA-EB.5.145097, veröffentlich. Weitere Publikationen, die nun in seinem Andenken erscheinen werden, sind in Vorbereitung.


Wolfgang Bretz war stets authentisch, leidenschaftlich und neugierig. Mit seiner charismatischen Art und seinem unerschöpflichen Enthusiasmus inspirierte und begeisterte er viele in seinem Umfeld. Wir werden ihn schmerzlich vermissen und sein Andenken in Ehren halten. Unser tiefempfundenes Beileid gilt seinen Angehörigen und Freunden. Möge er in Frieden ruhen.